Nachrüsten
Ist das Auto schon etwas in die Jahre gekommen, erfüllt es meist nur noch früheren Abgas-Standards. Aus diesem Grund wird es bei der Kfz-Steuerberechnung entsprechend höher eingestuft. Das lässt sich jedoch in den meisten Fällen ändern. Nachrüstkits zur Schadstoffreduktion gibt es für viele Modelle. Zum Beispiel geregelte Kats für Autos, die nur einen ungeregelten verbaut haben, oder Oxydations-Kats für Dieselfahrzeuge.
Die Umrüstung kostet natürlich Geld. Das kann sich jedoch trotzdem rechnen, wenn man sein Fahrzeug noch ein paar Jahre fahren will. Bessere Schadstoffklassen sorgen für niedrigere Steuersätze. Auch die Nachrüstung eines Partikelfilters sorgt für einen niedrigeren Steuersatz. Die Nachrüstung wird zudem vom Gesetzgeber gefördert. Für die Nachrüstung gibt es bis zu 330 euro vom Staat.
Bei neuen Fahrzeugen kann es sich zudem anbieten aus Erdgas umzusteigen oder nachzurüsten. Erdgasfahrzeuge verbrauchen rund 25 Prozent weniger Kraftstoff und dementsprechend geringer ist auch der Co2-Ausstoß. Rechenbeispiel: Ein erdgasbetriebener VW Passat 1.4 TSI EcoFuel (1390 cm³, 110 kW) stößt 119 Gram Co2 pro Kilometer aus und bleibt damit unterhalb der aktuellen Freigrenze. Steuern pro Jahr: 28 Euro. Ein VW Passat 1.4 TSI (1390 cm³, 90 kW) mit Benzinantrieb hat eine Co2-Emission von 157 g/km. Steuer: 102 Euro. Auch bei den sinkenden Schwellenwerten rechnet sich eine Umrüstung auf Erdgas, da auch die Preise an den Tankstellen für Autogas deutlich niedriger sind.